Glenner


Wilde Wasser und prächtige Auen: Das erwartet Sie am Glenner - dem letzten ungebändigten Zufluss des Vorderrheins.

Ausflugstipp

Mit dem Postauto können Sie bis Puzzatsch fahren. Von dort wird dem Fluss entlang gewandert - über Surin, Silgrin und Surcasti nach Uors. Auf dieser 4-stündigen Wanderung laden viele schöne Plätze zum Verweilen und Rastmachen ein. Via Postauato bis Vrin können Sie die Route auch abkürzen oder mit einer Wanderung bis nach Peiden, Bogn auch verlängern. Mutige können den Glenner sogar mit dem Kanu erkunden.


Zum Fluss

Aus dem hintersten Eck des Val Lumnezia erkämpft sich der Glenner seinen Weg durch das entlegene Tal. Bei Uors fliesst er mit dem Valserrhein zusammen und es folgen mehrere Auengebiete, welche sich perlenschnurartig aneinanderreihen. Die schönsten sind Prada Gronda und Inslas. Aber auch oberhalb des Zuflusses gibt es kleine Auengebiete zu entdecken. Dort, wo der Fluss regelmässig über seine Ufer tritt, ist die Landschaft besonders artenreich. Auen sind eine Heimat für Fische, Vögel, Amphibien und auch Insekten oder Libellen. Am Glenner findet man beispielsweise den Flussuferläufer, Grasfrosch und seltene Wasserkäfer und Steinfliegen.

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Wussten Sie, dass...

... dem Glenner und seinen Auen bald jährlich das Wasservolumen des Pfäffikersees fehlen könnte? Dies, obwohl ihm schon das Wasser des Zuflusses vom Valser Rhein abgezapft wird. Aktuell führt der WWF Beschwerde gegen eine weitere Wasserkraftnutzung, welche den Oberlauf im Lugnez auch noch nutzen möchte. Dadurch würden die Auengebiete schwer beeinträchtigt und zahlreichen Tieren und Pflanzen würde die Lebensgrundlage genommen. Wir kämpfen dafür, dass der Glenner wild bleibt.

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